Die 12. Ausgabe des FeKK-Filmfestivals wird eine Retrospektive von Kurz- und Mittelfilmen des deutschen Regisseurs Werner Herzog zeigen, die einen der Höhepunkte des Festivals darstellt.
Dazu gehören Heraklej (1962), sein erster Kurzfilm, der im Alter von 19 Jahren gedreht wurde, gefolgt von Izjemna obramba trdnjave Deutschkreutz (1966), Ukrepi proti fanatikom (1968), Zadnje besede (1968), Velika ekstaza rezbarja Steinerja (1974), How Much Wood Would a Woodchuck Chuck..., Opazovanja o novem jeziku (1976), La Soufrière (1977), Werner Herzog poje svoj čevelj (1980), Werner Herzog: filmar (1986) und abschließend mit Lekcije teme (1992), der bereits zu seinen reifen Werken zählt.
Die spanisch-französische Künstlerin und Filmemacherin Gálea Hernández López wird eine Retrospektive ihrer Arbeit präsentieren, die sich auf die Schnittmengen von Technologie, Finanzen, Internet-Communities und zeitgenössischem Kapitalismus konzentriert.
Anne Duffau, Gründerin der nomadischen Kuratorenplattform A, Z, wird das Programm Vzpon podivjanega kuratieren, das auf Herzogs Lekcije teme aufbaut und das moderne Kino durch Themen wie Krieg, Extraktivismus, ökologische Krisen und politische Gewalt erforscht. Sanne Jehoul, die derzeit das Programm für aufstrebende Talente der BFI Doc Society leitet, wird Kaj preganja deželo präsentieren, das untersucht, wie Kolonialismus, Imperialismus und Ressourcenexploitation die heutige soziale und politische Landschaft weiter prägen.
Lyse Ishimwe Nsengiyumva, Gründerin der in Brüssel ansässigen Initiative Recognition und Programm-Selektorin des Internationalen Filmfestivals in Rotterdam, wird Nova ozemlja kuratieren und Fragen der Migration, der Zugehörigkeit und neuer Anfänge durch individuelle Geschichten erforschen, die zwischen Heimat und neuer Umgebung gefangen sind.
Einer der bemerkenswerten Neuerungen des diesjährigen Festivals ist FeKKids, ein neuer internationaler Wettbewerb für Kurzfilme, der sich an Kinder richtet. Er umfasst zwei Kategorien: FeKKids für Kinder ab 5 Jahren und FeKK für Kinder ab 8 Jahren. Die Entscheidungen über die besten Filme werden von jungen Zuschauern getroffen, was dem Festivalprogramm eine einzigartige Dimension verleiht. Der Hauptwettbewerb wird erneut von den internationalen und slowenischen Kurzfilmprogrammen geleitet, wobei die Jury aus Laurent Crouzeix, Niels Putman und Marina Gumzi besteht.
Mit diesem Zusatz unterstreicht das Festival sein Engagement für Vielfalt und Inklusion in der Filmkunst.Während das Festival seine Eröffnung vorbereitet, baut es seinen Ruf als Plattform für innovative und zum Nachdenken anregende Geschichten fort.
★
Halte die Nachrichten ehrlich.
ObjectiveNews ist leserfinanziert und werbefrei – wir zeigen dir den Bias, statt ihn zu verstecken. Unterstütze unabhängigen Journalismus für 4 €/Monat.
Unterstützer werden