Die USA haben neue Zölle in Höhe von 10 oder 12,5 Prozent gegen 60 Handelspartner eingeführt, darunter die Schweiz und die Europäische Union. Diese Zölle wurden vom Büro des US-Handelsbeauftragten Jamieson Greer bekanntgegeben und basieren auf Untersuchungen über Zwangsarbeit und unfairen Wettbewerb. Die bisherigen Zölle von zehn Prozent, eingeführt von Präsident Donald Trump im Februar, sind am Freitag ausgelaufen, da sie ohne parlamentarische Zustimmung nur 150 Tage gültig waren. Der Oberste Gerichtshof hatte zuvor entschieden, dass diese Zölle rechtswidrig waren, was dazu führte, dass Milliarden an Zöllen zurückgezahlt werden müssen. Experten erwarten, dass auch gegen die neuen Zölle Klagen eingereicht werden und das Oberste Gericht erneut mit ihrer Rechtmäßigkeit beschäftigt sein wird. Eine zweite Untersuchung zielt auf diskriminierende Handelspraktiken ab, wobei der Fokus ebenfalls in der Schweiz gelegt wird.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Die Berichterstattung bleibt sachlich und präsentiert sowohl die Hintergründe der neuen Zölle als auch die rechtlichen Aspekte sowie Kritikpunkte.





