Archäologen haben eine 1.700 Jahre alte Inschrift in einem antiken römischen Tempel in der Türkei entschlüsselt, die einen seltenen Beweis für den Übergang vom Mithraismus zum Christentum während der römischen Zeit liefert. Die Inschrift, die im unterirdischen Tempel von Mithras innerhalb des Schlosses Zerzevan gefunden wurde, wurde in aramäisch geschrieben und markiert die erste bekannte Dokumentation der Schließung eines Mithras-Tempels. Es enthält Darstellungen eines Kreuzes und erwähnt sowohl Mithras als auch Jesus Christus, was auf einen religiösen Übergang hindeutet. Professor Mehmet Sait Toprak analysierte den Text und datierte ihn auf das dritte oder vierte Jahrhundert n. Chr., wobei er feststellte, dass der Tempel wahrscheinlich geschlossen und symbolisch von Christen nach der Übernahme des Christentums durch römische Kaiser versiegelt wurde.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert eine historische und akademische Analyse eines archäologischen Fundes, der sich auf religiöse Übergänge im Römischen Reich konzentriert.



